Die Anunnaki und
      die Familie von ANU

Eine Art Vorwort

   Immer häufiger taucht der Begriff Anunnaki auf, die von den Plejaden stammen sollen. Wer sind denn nun diese Anunnaki? Was haben sie auf der Erde getrieben und warum sind sie überhaupt hierher gekommen? Waren sie wirklich Götter oder einfach nur fortgeschrittenere Bewohner eines anderen Sternensystems?

   Gibt es mythologische oder historische Spuren von ihnen und welche Kulturen verweisen auf sie? Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihnen und der Sintflut? Was geschah wirklich bei dem Turmbau zu Babel?

   Es ist von Manipulationen die Rede, sie sollen uns sogar für Sklavendienste erschaffen und ihre Gene mit den unseren vermischt haben. Sie sollen Kulturen gegründet und vernichtet haben und wollten als unsere Götter verehrt werden. Konnten sie etwa tun und lassen was ihnen so einfiel? Gab es keine Grenzen?

   Doch - es gab eine Grenze! Nach dem Einsatz einer Strahlenwaffe, deren tödliche Wirkung sich weit ins Universum ausbreitete, schaltete sich die Intergalaktische Föderation ein.

   Nein, bestraft in unserem Sinne wurden sie nicht! Doch als Folgen ihrer Handlungen hatte sich eine Wand gebildet, die ihre weitere Entwicklung stoppte. Diese Wand kann nur dadurch beseitigt werden, indem sie das wieder gutmachen, was sie durch ihre Einmischung in unseren Evolutionsprozess angerichtet haben...

Die Grundlage für die Seiten 1 bis 6 bildet das Buch:
Inannas Rückkehr von V.S.Ferguson. ISBN 3-89060-315-7

   Aus Inannas Sicht werden darin die Familienmitglieder und die Ereignisse auf der Erde während des Aufenthalts der Anunnaki beschrieben. Sie begannen vor 500.000 Jahren      unseren Planeten, den sie Terra nennen, für ihre Zwecke zu kolonisieren.

   Ich bedanke mich bei Herrn Lentz,  dem Geschäftsführer des Verlags Neue Erde,  für die freundliche Genehmigung einiger Zitate. Weitere ergänzende Angaben (Seite 7) sind den Themen der übersetzten Botschaften von Sheldan Nidle von www.paoweb.org entnommen.

   Die Erläuterungen und Darstellungen der historisch/mythologischen Überlieferungen auf den Seiten 8, 9, 10 stammen von
www.wikipedia.org - andere Quellen sind gesondert vermerkt. An dieser Stelle möchte ich allen Personen ganz herzlich danken, die bei Wikipedia die  Texte und Bilder durch ihren Beitrag ergänzt haben.

   Ich habe mich bemüht, nur Bilder und Texte zu verwenden, die frei zur Verfügung stehen. Es ist nicht meine Absicht, die Rechte einzelner Personen zu verletzen. Falls dies dennoch geschehen ist, bitte ich um eine Nachricht an den Webmaster und das entsprechende Objekt wird umgehend entfernt.

   Diese Zusammenstellung soll dazu dienen, mehr über die Anunnaki zu erfahren und die Hintergründe ihres Wirkens sowie ihren Einfluss auf uns deutlich zu machen.

Namasté!
Monika

Der Anfang auf Terra

Im Auftrag von ANU ging zuerst ENKI, der Meistertechniker, nach Terra und bereitete den Abbau der Rohstoffe von Terra vor. ENLIL folgte ihm bald und ihre Schwester NINHURSAG, Genetikmeisterin und Hauptärztin von NIBIRU, schloss sich an. Da Enlil Anus direkter Nachfolger war, wurde er als Führer ernannt.
Die Nibiru-Astronauten übernahmen in der Umlaufbahn auf dem Satellitenschiff die Absicherung und Überwachung der Transitfähren. Die Anunnaki, eine Gruppe von Kriegern, Wissenschaftlern und Technikern gingen nach unten, um dort die Rohstoffe abzubauen und den Planeten für ihre Zwecke zu kolonisieren. Zunächst waren sie recht begeistert, da ihnen Land und Reichtum versprochen war, doch bald wurde ihnen die Arbeit zu mühsam und sie lehnten es ab, weiter so zu schuften. Nach endlosen Streitereien zwischen ENLIL und ENKI fiel ihnen eine Lösung des Problems ein: sie brauchten Sklaven für die schwere Arbeit in den Minen.
Auch auf Terra gab es genügend genetisches Material der verschiedenen Lebewesen, aus denen sich eine Arbeiterrasse züchten lies. (Der Homo erectus ) ENKI und NINHURSAG machten sich sofort an die Arbeit, während ENLIL sich mit dem Aufbau einer Infrastruktur befasste, Flüsse umleitete, Dämme baute und sich um die Landwirtschaft kümmerte.
Später wurden die Herrschaftsgebiete auf Wunsch von ENLIL, der sich als wahrer Sohn von ANU sah, geteilt. ENLIL übernahm die Herrschaft über Sumer, den Bergbau in Afrika, den Weltraumbahnhof und das Kommando über die Anunnaki. ENKI behielt ABZU in Afrika und Ägypten. Doch trotz aller Übereinkünfte stritten sich die Brüder ständig und waren grundsätzlich gegen die Entscheidungen des anderen. Leider übertrugen sie diese Streitlust auch auf ihre Kinder, so dass alle auf Terra in diesen immerwährenden Bruderkrieg hinein gezogen wurden.

Die Bewohner von Terra bei Ankunft der ANUNNAKI:

Das Drachenvolk

Sie leben in riesigen Höhlen im Inneren Terras zum Schutz vor den Strahlenstürmen und Verwerfungen im Magnetfeld. Seit Äonen schufen sie in friedlicher Koexistenz mit den Schlangenleuten endlose Höhlen- und Tunnelsysteme, die in sich die Kraftstrudel enthalten, die ihnen die Energie liefern und reiche Ressourcen an Edelsteinen und Metallen beherbergen.
Bei der Ankunft der Anunnaki kam es zu einigen Kämpfen, da die Drachenleute ihre friedliche Koexistenz mit allen anderen Bewohnern bedroht sahen. Doch schließlich kam es zu einer Übereinkunft, die jeder Partei ihre Bereiche zuwies. Um diesen Bund zu besiegeln, heiratete  ANU die Drachenprinzessin ID. Aus dieser Verbindung ging ihr gemeinsamer Sohn ENKI hervor, der von ID auf Nibiru erzogen wurde.

Das Schlangenvolk

Sie entstammen der uralten Rasse der NAGAS und waren vor Äonen von ALTAIR gekommen. Man sagt ihnen große Weisheit nach und die Anwendung von Frequenzen, die anderen Rassen unverständlich sind. Sie können in der Dunkelheit sehen, haben telepathische Fähigkeiten und die Möglichkeit zum Gruppenbewusstsein. Sie sind nicht an der weltlichen Macht interessiert.
Unter den Schlangenleuten gibt es verschiedene Körpertypen, deren Formen zwischen Mensch, Schlangen oder Reptilien in unterschiedlichen Mischungen variieren.
Das unter der Oberfläche liegende Königreich der Schlangenleute ist riesig. Hier gibt es viele Städte, deren weiße Alabastertürme alles über-strahlen, sowie Gärten und Felder zur reichlichen Nahrungsversorgung. Von den Polen Terras wird Frischluft durch die umfangreichen Tunnel-systeme geleitet.

Der Homo erectus

Diese menschliche Kreatur auf der Oberfläche des Planeten ernährte sich von Pflanzen, bewohnten die Steppen zusammen mit anderen Tieren, die alle einander liebten und achteten. Sie waren wild, frei und eins mit den Frequenzen von Terra. Sie besaßen auch die Gabe der Telepathie, durch die sie sich mit den anderen Arten auf Terra verständigen konnten. Sie machten sogar die Fallen unbrauchbar, die von den Anunnaki ausgelegt wurden, um ihre Freunde zu fangen.

Die Genmanipulation

Nach einigen Versuchen mit dem auf Terra vorhandenen DNS-Material fanden Enki und Ninhursag heraus, dass die DNS des Homo erectus am besten für die Erschaffung einer Arbeiter- und Sklavenrasse geeignet war. Sie sollten willige Befehlsempfänger sein, sich nicht auflehnen können und gerade so viel Intelligenz und Körperkraft besitzen, um in den Minen schuften zu können.
Enkis Frau Ninki erklärte sich bereit, den ersten Lulu zu gebären. Somit wurde das Blut der Menschen und Anunnaki vermischt und die genetischen plejadischen Codes auf die menschliche Art übertragen, wie auch das reptilische Gehirn. Bald trugen viele weitere weibliche Anunnaki die auf diese Weise befruchteten Eizellen aus. Die ersten Lulus sahen somit die Anunnaki als ihre Schöpfer, als „Götter" an, welche diese Vor-stellung natürlich förderten, um sie besser beherrschen zu können.

Vermehrungsprobleme und die erste, arrangierte Hungersnot

Da ständig mehr Arbeitskräfte erforderlich waren, musste die Fortpflanzung angeregt werden. Diese Aufgabe fiel Inanna zu, die ja in der Kunst der Liebe von ihrer Groß-mutter Antu ausgebildet worden war.
Sie ließ viele Tempel bauen, erfand Zeremonien und Rituale, durch die sie ihre Kennt-nisse der sexuellen Frequenzen an die Lulus und die Anunnaki weitergeben konnte. Sie wusste, dass die höhere Energien der heiligen Vereinigung gesündere Babys hervor bringt und Seelen entsprechend der erzeugten und abgegebenen Frequenzen anzieht.
Die Lulus waren dank ihrer telepathischen Fähigkeiten sehr gelehrige Schüler und für die Anunnaki war es ein neuer Reiz, sich mit den Lulus zu paaren. Bald wetteiferten die Lulus untereinander, wer mehr „Götterblut" in sich hatte, was dann zu Streitereien und Unfrieden führte.
Enlil war entzürnt und beunruhigt durch dieses unkontrollierbare Fortpflanzungs-chaos. Um die Lulus wieder loszuwerden, beschloss er kurzerhand, sie verhungern zu lassen und setzte dies auch im Familienrat durch. Doch Enki war natürlich gegen diese Entscheidung und wollte nicht tatenlos zusehen, wie die von ihm miterschaffenen Lulus einfach ausgerottet wurden, deshalb schmuggelte er heimlich Nahrung zu ihnen. Damit rettete er vielen Lulus das Leben, worüber Enlil nicht gerade erfreut war.

Die Sintflut

Als Enlil in der Raumstation die Schwankungen im Magnetfeld von Terra erkannte, wusste er, dass die Achse des Planeten wieder mal kurz davor war, sich neu auszu-richten, was eine riesige Flutwelle mit sich brachte. Das war die Gelegenheit, die Lulus loszuwerden und Enki eins zu verpassen und so hielt er dieses Wissen geheim, um einer Evakuierung vorzubeugen.
Die große Flut kam dann für die anderen ganz unerwartet. Im letzten Moment retteten die „Götter" sich in ihre Raumschiffe und sahen von dort aus zu, wie „ihre Lulus" ertranken. Nur Inanna und Ninhursag begriffen, wie sehr sie die Lulus liebten, die wie ein Teil von ihnen waren und sie weinten voller Verzweiflung.
Doch Enki hatte durch seine Spione auch von der Polverschiebung erfahren und beschlossen, wenigstens eine Familie vor der Flut zu retten. Dazu suchte er Noah aus, natürlich aus seiner Erblinie, er sah Enki sogar sehr ähnlich. Allerdings war die Arche aus der Überlieferung ein Unterseeboot und die „Tierpaare" waren haltbargemachtes Genmaterial. So rettete Enki gegen Enlils Willen die Lulus und die Streitigkeiten der Brüder drohten zu eskalieren, als Enki trickreich die Weisheit Enlils lobte, so zu dem besten genetischen Material gekommen zu sein, das die Überlebenden darstellten. So lenkte Enlil ein, wohl auch die Notwendigkeit sehend, dass er Arbeiter für den Gold-abbau und die Errichtung seiner Gebäude brauchte. Allerdings wurden nun Gesetze erstellt, die die Begattung und Verheiratung der Lulus regelten.

Michelangelos Deckenfresco in der Sixtinischen Kapelle

Überlieferung historisch/mythologisch:
In der babylonischen Fassung der Sintflut warnt der Gott Enki je nach Fassung den Menschen Ziusudra, Atrahasis oder Utnapischtim vor einer Flut, die alles menschliche Leben vernichten wird, und rät ihm, ein Schiff zu bauen. (In der biblischen Fassung spricht der Gott Jahwe/Elohim direkt zu Noach.) Die Situation wird durch einen Verschwiegenheits-Eid, den Enki den anderen Göttern schwören musste, verkompliziert, sodass Enki mit der List, nur gegen eine Schilfwand des Hauses, in dem der Mensch schläft, zu sprechen, seine Verpflichtung erfüllt und dennoch den Menschen Kenntnis von der Flut verschafft. Daraufhin reißt der Mensch sein Haus ein und baut daraus ein Boot, mit dem er dann sein Leben und das seiner Familie rettet. (Shurrupak im unteren Mesopotamien wird als die Stadt angesehen, in der Utnapishtim wohnte. Aufgrund von Sedimenten ist im Bereich 4. bis 3. Jahrtausends v. Chr. eine Flut um den Fluss Euphrat herum bekannt.)

Die Göttlichen MEs - Zitat

   „Die MEs beruhen auf einer Technologie, die erst jetzt auf Terra entdeckt wird. Stelle dir einen Computer vor, der alles Wissen des Universums enthält. Dieser Computer überträgt das Wissen in den Geist des Benutzers in Form eines Hologramms. Auf diese Weise wird das Wissendem Besucher holographisch übermittelt, so dass das Lernen nicht Stück für Stück auf lineare Weise stattfindet. Der Eigentümer der MEs hat augenblicklich  das volle Verständnis der Information in jeder ME.
   Wissen ist Macht - die Macht, Zivilisatioinen zu erschaffen, die Bewegungen der Sterne vorher zu sagen, in Bereiche jenseits von Terra zu reisen, die Atmosphäre zu beeinflussen und alle Wissenschaften und Künste.
   Die MEs erscheinen als zwölfseitige Kristalle von großer Schönheit und Färbung und können nur aktiviert werden, wenn
man die geheimen Laute kennt, die sie zum Schwingen bringen und sie ihre Geheimnisse preisgeben lassen. Ninhursag hat mich auf Nibiru diese Laute gelehrt."

INANNA, ENKI und die MEs

Für jedes Familienmitglied wurde unter Enkis Obhut in Abzu ein Satz MEs aufbewahrt. Einige der Söhne hatten bereits ihre MEs erhalten. Um nicht ganz leer auszugehen, zumal die Bereiche auf Terra immer wieder nur unter den Söhnen von Enki und Enlil aufgeteilt wurden, beschloss Inanna, sich wenigstens ihren Satz der MEs von Enki zu holen. Sie hoffte hierbei auf Enkis Schwäche für Frauen und Bier.
So besuchte sie ihn und drei Tage lang feierten, lachten und tranken sie reichlich. Inanna tanzte mehrmals für Enki, erzählte lustige und auch deftige Geschichten über die Priesterinnen in ihren Liebestempeln. Enki trank dabei ein Pokal mit Bier nach dem anderen, dem Inanna heimlich noch einige anregende Kräuter hinzugefügt hatte. Dann bat sie ihn schließlich mit ihrer süßesten Stimme um ihre MEs und Enki willigte ein, obwohl er wusste, das er hierfür Enlils Zustimmung brauchte.
Als Enki schließlich eingeschlafen war, machte sich Inanna mit den MEs davon. Da sie nicht ausschließen konnte, dass Enki es sich nach dem Erwachen anders überlegte, hatte sie vorgebaut und war mit zwei Raumschiffen gekommen. Das offizielle Schiff schickte Inanna zur Tarnung nach Hause, während sie mit ihrem privaten Schiff das Weite suchte und sich in einem unterirdischem Heiligtum der Drachen versteckte.
Als Enki wieder erwachte und begriff, was geschehen war, befahl er seinen Dienern lautstark, Inanna zu verfolgen und die MEs zurück zu bringen, wohl um die anderen zu beschwichtigen. Im Grunde genommen war er nicht wirklich böse über diese Gelegenheit, Enlil tüchtig zu ärgern.
Es ist in der Familie von Anu Sitte, sich mit dem Willen zur Macht Achtung zu erwerben. So waren am Ende Enki und Enlil von Inannas Wagemut so beeindruckt und erlaubten ihr, die MEs zu behalten. Sie machten sie sogar zum Mitglied des Familienrates - dem Pantheon der Zwölf.
Inanna hatte damit eine stärkere Machtstellung innerhalb der Familie und dazu die Technologie, um eigene Städte zu gründen und ließ sich in ihrem Überschwang zur Königin des Himmels und der Erde ausrufen.

DUMUZI und INANNA

Als jüngster Sohn von Enki trug Dumuzi den Titel: Königlicher Schafhirte und war für alle Haustiere auf Terra zuständig.
Um ihre Macht und Einfluss zu vergrößern und ihre Stellung innerhalb der Familie zu stärken, brauchte Inanna einen passenden Ehemann. Ihre Wahl fiel notgedrungen auf Dumuzi, da alle älteren Söhne Enkis schon vergeben waren und sie heiratete ihn mit der Absicht, dadurch Königin von Ägypten zu werden.
Allerdings hatte sie nicht vor, Dumuzis Erwartungen zu erfüllen und ihn ständig zu Diensten zu sein. Sie empfand ihn ehr als eingebildet und selbstsüchtig und floh aus seiner Nähe in ihre Liebestempel, suchte sich immer neue Aufgaben, wodurch sie ständig mit dem Raumschiff zwischen den Tempeln unterwegs sein konnte.
Um die Familie zu beschwichtigen, dachte sie sich viele Rituale für die erste Seifenoper aus, die sich natürlich um ihre Hochzeit und ein glückliches Familienlaben drehten, was zwar nicht zutraf, wovon aber noch heute in Überlieferungen die Rede ist.

Überlieferung historisch/mythologisch:

Eine der beliebtesten Gottheiten war der Schäfergott Dumuzi. Er war ursprünglich ein sterblicher Herrscher, dessen Heirat mit Inanna die Fruchtbarkeit des Landes und des Mutterleibes sicherstellte. Einem Mythos zufolge endete die Ehe mit einer Tragödie: Die Göttin, die beleidigt war durch das gefühllose Verhalten ihres Gatten, entschied, dass er alljährlich sechs Monaten in der Unterwelt verbringen sollte, was zu den trockenen, unfruchtbaren Monaten des heißen Sommers führte. Zum Herbst, welcher bei den Sumerern den Jahresbeginn kennzeichnete, kehrte Dumuzi auf die Erde zurück. Seine Wiedervereinigung mit seiner Gemahlin führte zum Wiederaufleben und zur erneuten Fruchtbarkeit im Tier- und Pflanzenreich. Das neue Jahr begingen die Sumerer mit der Hochzeit von Dumuzi und Inanna. Den Höhepunkt der Feier bildete eine rituelle Vereinigung, wobei der König den Dumuzi und eine Hohepriesterin die Inanna verkörperte. Anderen sumerischen Göttern unterstanden Flüsse, Berge, Ebenen, Städte, Felder, Bauernhöfe und Werkzeuge.

"Sumerische Religion", Microsoft® Encarta® 98 Enzyklopädie. © 1993-1997 Microsoft Corporation.

Siehe auch: Königin des Himmels und der Erde    http://www.neue-akropolis.de/

DUMUZIS Tod

Die Macht eines Paares kann nur an einen Sohn vererbt werden, doch die Ehe von Inanna und Dumuzi war kinderlos geblieben. Also musste ein Erbe her.

Inspiriert vom Beispiel Antu und Ninhursag, die ja bekanntlich ein Kind von ihren Brüdern hatten, kam Inanna auf die Idee, Dumuzi davon zu überzeugen, ebenfalls mit seiner Schwester Geshtinanna ein Kind zu zeugen. Ein paar Schmeicheleien über seine Erblinie genügten schon, um ihn für diese Idee zu begeistern. So ließ Inanna für die beiden ein romantisches Picknick mit besonders „anregenden" Kräuterweinen vorbereiten. Geshtinanna schöpfte keinerlei Verdacht, doch als Dumuzi die Sprache auf ein gemeinsames Kind brachte, wies sie ihn zurück - schließlich wollte sie bis zur Hochzeit rein bleiben. Als alle Überredungsversuche scheiterten, verlor Dumuzi die Beherrschung und vergewaltigte sie.
Vergewaltigung war ein schweres Verbrechen und würde Konsequenzen haben. Von Alpträumen geplagt wandte sich Dumuzi an Inanna und ihre Mutter Ningal, die ihm rieten, erst mal unterzutauchen, bis der Wirbel sich gelegt hatte.
Doch das war die ersehnte Möglichkeit für Marduk, seinen kleinen Bruder mitsamt Inannas ägyptischen Ambitionen aus dem Weg zu schaffen. Er ließ Dumuzi auf seiner Flucht in die Berge jagen, der dann schließlich von Marduks Leuten mit einer Strahlenwaffe getötet wurde.
Nun war Inanna wieder ohne Ehemann. Um doch noch an einen Sohn zu kommen, wollte sie sich ein altes plejadisches Gesetz zunutze machen, das besagte: wenn ein Mann ohne einen Erben starb, musste sein Bruder, auch wenn bereits verheiratet, die Witwe heiraten und mit ihr ein Kind zeugen. Inanna dachte dabei an Dumuzis Bruder Nergal. Alle warnten sie davor, sich mit Ereshkigal, seiner Ehefrau und Inannas Halbschwester, anzulegen. Doch Inanna wischte alle Warnungen beiseite. Sie hatte nur die Erbanlagen und die blauen Augen von Nergal im Sinn, den sie immer schon bewundert hatte.

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