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BABYLON

Babylon (babyl. Babili, hebr. Babel ) war als Hauptstadt Babyloniens eine der wichtigsten Städte der Antike. Sie lag am Euphrat, etwa 90 km südlich Bagdads im heutigen Irak (Provinz Babil). Die Ruinen der Stadt sind, unter anderem von Robert Koldewey, Anfang des 20. Jahrhunderts teilweise ausgegraben worden.

Erstmalige Erwähnung findet Babylon am Ende des 3. Jahrtausends v. Chr.. Unter dem berühmten König Hammurabi (1792 - 1750 v. Chr.) erlangte die Stadt erstmals eine Vormachtstellung im Alten Orient. Er eroberte fast das gesamte heutige Zweistromland) und ist heute vor allem aufgrund des Kodex Hammurapi, einer der ersten ausführlichen Gesetzessammlungen, bekannt. Unter den Herrschern der neubabylonischen oder chaldäischen Dynastie erlangte sie den Höhepunkt ihrer Macht.

Hammurabi Code Louvre

Die Stadt war Zentrum Babyloniens, und ist auch durch die Hängenden Gärten der Semiramis, eines der Sieben Weltwunder der Antike, und den berühmten Turm zu Babel bekannt.

Die hängenden Gärten von Babylon

König Nabonid bestieg 550 v. Chr. den Thron Babylons. Er beging den Fehler, nicht mehr Marduk, sondern Sin, den Mondgott, als bevorzugte Gottheit des Königtums anzusehen. Dies führte dazu, dass die Bewohner Babylons den Perserkönig Kyros II., der sich zu Marduk bekannte, bei dessen Eroberung der Stadt 539 v. Chr. als Befreier empfingen. Kyros II. entließ dabei auch das Volk der Hebräer aus seinem erzwungenen Exil. Die Eroberung der Stadt durch die Perser kennzeichnet das endgültige Ende des Babylonischen Reiches.

Der Aufbau der Stadt

Laut des antiken griechischen Historikers Herodot war Babylon eine "gewaltige Stadt", "prächtig gebaut wie meines Wissens keine andere Stadt der Welt". Sie besaß angeblich eine Mauer von 86 Kilometern Länge mit einhundert Toren. Außerdem soll es auch drei- oder sogar vierstöckige Gebäude gegeben haben.
Im Tempelbezirk befand sich seiner Berichte zufolge auch ein Turm, von dem es im Alten Testament heißt, man wollte damit den Himmel erreichen. Er erwähnte jedoch nicht die Hängenden Gärten.

Plan of the city of Babylon during the time of the King Nabu Ched Nezzar II--600 B.C.

Ausgrabungen 1975

Koldewey begriff schon bald nach Beginn seiner Ausgrabungen, dass die Größenangaben Herodots absolut übertrieben waren, auch wenn ihr Umfang von 18 Kilometern immer noch imposant erscheint.

Stadtmauern

Babylon war auf beiden Seiten des Euphrat errichtet. Die Stadt war von zwei Mauerringen umgeben, die im Norden durch eine Festung noch zusätzlich geschützt wurden, die auch die Sommerresidenz des Königs war.

Die eigentliche Stadt befand sich jedoch im Inneren der dritten doppelten Befestigungsmauer mit rechteckigem Grundriss.

Das wichtigste der acht Tore,
das sehr bekannte
Ischtar-Tor
kann man heute im Berliner Pergamonmuseum bewundern.

Eine Prozessionsstraße führte hindurch in die Stadt, vorbei am Palast des Königs zum Marduktempel und dem Zikkurat von Etemenanki, besser bekannt als der Turm zu Babel.

Prozessionsstraße

Der Tempel des Marduk mit dem Namen Esagila befand sich im heiligen Bezirk Babylons. Das Gebäude war ähnlich wie eine Festung mit quadratischem Umriss aufgebaut. Nach dem Betreten des Tempels kamen die Priester in den Raum, in dem sich die heilige Statue Marduks befand. In dem Heiligtum wurden jedoch auch viele andere Götter verehrt, die alle Marduk dienen sollten. Neben dem Tempel ragte der zuvor bereits angesprochene Turm auf.

König Esarhaddon von Assyria und
seine Mutter im Tempel von Marduk

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