SARGON der Große

Sargons Mutter war eine Priesterin in Inannas Liebestempeln, der Vater unbekannt. Nach der Geburt legte sie ihn in ein Schilfkörbchen und ließ es den Fluss hinab treiben. Akki, der Bewässerer der Felder, rettete ihn und nahm Sargon an Sohnes statt an und lehrte ihn die Gartenpflege. Später brachten ihn seine angeborenen Führereigenschaften an den Hof von Kish, wo er der Kelchträger des Königs Ur-Zababa wurde.

Inanna traf ihn dort in einem ihrer Tempel. Ihre Aufmerksamkeit wurde durch seine große Ähnlichkeit mit Nannar erregt und sie war sehr angetan von seiner Schönheit. Er war groß, stark, hatte hohe Wangenknochen, war klug, von sanftem Wesen und hatte einen Sinn für Humor. Für sie wurde Sargon zur Liebe ihres Lebens auf Terra und sie machte ihn zum König.

Die Gründung von AKKAD

Da alles blühte und gedieh, was sie erschufen, errichteten sie gemeinsam  ein neues Königreich namens AKKAD und bauten dort die Stadt AGADE. Sie enthielt einen Tempel der Inanna geweiht war und den das Volk Ulmesch nannte, was >>leuchten und glitzern<< bedeutet. Ihr Volk war glücklich und wuchs und wuchs. Sie hatten Häuser aus Silber und Lapis, prall gefüllte Lagerhäuser, alte Leute wurden geachtet, Frauen geehrt und Kinder wuchsen glücklich auf.

Sargon eroberte immer mehr Land und Enlil gewährte Sargon die Herrschaft über ganz Sumer und Akkad, sowie die Erlaubnis, die Welt von Ägypten bis Indien zu erobern.

Es wurden Bündnisse und Handelsabkommen mit den anderen "Göttern" geschlossen,
die akkadische Schrift erschaffen und die gesamte
Entwicklung
verlief  prächtig.

Keilschrift

Eine verhängnisvolle Tat

Doch dann machte Sargon einen entscheidenden Fehler. Sie hatten eine gemeinsame Tochter, Enheduanna. Sie war schön und eigenwillig wie ihre Mutter Inanna, war dichterisch begabt und hatte sich zur Priesterin weihen lassen, um nicht heiraten zu müssen. Hier wartete sie auf Sargon und umsorgte ihn, wenn er da war. Enheduanna war in ihren Vater verliebt und himmelte ihn an, besang seine Taten, Größe und Schönheit in Hymnen, was Sargons altendem Ego natürlich schmeichelte. So entstand in ihm der Wunsch nach einer Heldentat, um seiner Tochter zu imponieren - ein neues Babylon sollte gebaut werden.
In Babylon gab es einen Tempel, der Marduk geweiht und ihm heilig war. Ausgerechnet dort vollzog er die sinnbildliche Zeremonie, indem er ein Teil dieses heiligen Bodens an einen Ort brachte, wo er das neue Babylon errichten wollte.


Die bitteren Folgen

Als Marduk, der gerade in Bezug auf Babylon besonders empfindlich war, von diesem Sakrileg hörte, flog er im Raumschiff über die Felder von Sumer und Akkad und vernichtete mit den Wellen hochenergetischer Strahlung seiner Plasmawaffe die Ernte in Minuten. Die nachfolgende Hungersnot im ganzen Land führte zu einer Revolte gegen Sargon und das Weltreich begann zu verfallen...
Sargon ergab sich dem Suff und verfiel zusehends und verfluchte sogar seine geliebte Inanna. Inanna musste hilflos zusehen wie Sargon starb. Sie wollte nicht alles verlieren, was sie zusammen aufgebaut hatten. Also musste sie um ihr Land kämpfen um zu verhindern, dass die anderen Götter ihren Anspruch anmeldeten. In Kriegsgewänder gekleidet und auf ihrem gezähmten Löwen reitend, sammelte sie ihre Truppen um sich und führte sie in die Schlacht. So wurde sie zur Göttin von Tod und Zerstörung, denn sie verwandelte die Flüsse in Blutströme und tötete Tausende.

Dieses Blutbad rief wiederum den Familienrat zusammen, bei dem einstimmig beschlossen wurde, Inanna nun endlich zu bremsen.

Diese Aufgabe wurde Marduk übertragen, dem nun natürlich die Rückkehr nach Babylon wieder erlaubt wurde.

Victory stele Louvre - Fundort Telloh

Beschreibungen der Familienmitglieder Seite 6 / Seite 8

Zuerst sicherte Marduk die Wasserversorgung des Euphrat, denn er hatte noch in guter Erinnerung, wie Utu ihm während seiner Gefangenschaft in der Pyramide von der Wasserversorgung abgeschnitten hatte.
Diese Baumaßnahme reduzierte allerdings die Wasserversorgung der anderen Städte, worüber die anderen Götter sich empörten und Nergal zwecks Unterredung zu seinem Bruder Marduk schickten.

Zuerst schmeichelte Nergal Marduk und lobte ihn für seine technischen Leistungen.  Allerdings wären Anu und Enlil verärgert über die Umleitungen des Euphrat, die ihre Städte trocken gelegt hatten, erklärte er weiter. Doch Marduk blieb bei seiner Meinung, die ungerechte Umverteilung der Macht nach der Flut müsse wieder reguliert werden. Er forderte die Energiequellen und Waffen von Nergal zurück, andernfalls würde er das gesamte Flusssystem des Euphrat vergiften.

Inanna sah dies als eine gute Gelegenheit, sich mit Nergal zu verbünden. Sie gestaltete ein gemütliches Abendessen, bei dem sie in trauter Eintracht Pläne schmiedeten und sich liebten. Am nächsten Tag willigte Nergal ein, Marduk die Waffen und die >>Singenden Steine<< zurück zu geben, die er sich allerdings selbst aus Afrika abholen müsse. Bevor er abflog, riet Marduk, sie sollen sich unbedingt von den Schaltstellen der Wasserversorgung fernhalten.
Kaum war er weg, stürmte Nergal sofort in den Kontrollraum und entfernte die Kontrollen. Doch Marduk hatte vorgesorgt und einige Sicherungen eingebaut, die bewirkten, das Gifte in den Fluss geleitet wurden. So wurde eine Katastrophe ausgelöst. Gewaltige Stürme brachen los, die Flussläufe wurden vergiftet und Sumer und Akkad völlig verwüstet. Um ein Zeichen zu setzen, brannte Nergal Marduks Haus auf Inannas Rat hin nieder.

Akkadian Victory stele
Louvre

Die Abwesenheit Marducks nutzend, setzte Inanna Sargons Enkel NARIM-SIN auf den Thron von Akkad. Da Nannar und auch Nergal den Jungen mochten und das Bündnisses mit Nergal bestand, eroberte Inanna mit Narim-sin zusammen noch einige Gebiete dazu. Einige Tontafeln künden noch heute von Narim-sins erfolgreichen Feldzügen.

Stele Naram-Sin - Louvre

Das Ende von AKKAD

Doch als sie dem Weltraumbahnhof im Libanon zu nahe kamen, beschloss der Familienrat unter Enlils Leitung, einen Haftbefehl gegen Inanna, die diesen Krieg begonnen hatte, auszustellen. Inanna floh nach Äthiopien in Nergals Palast.
Die Behauptung, Inanna hätte sich gegen Anu wiedersetzt, lieferte Enlil den nötigen Vorwand, als Strafe für Inannas Aufbegehren Agade zu zerstören - und das machten sie gründlich. Als sie Inanna  dort nicht mehr fanden, entfernten sie die Energiequellen und Waffen und löschten Agade mit Antimaterie-Strahlen aus. Enlil schickte Ninurta, um mit seinen gutianische Horden aus den Bergen Akkad wieder in seinen Besitz nehmen. Treue Anhänger Inannas wurden abgeschlachtet und ihre nun führerlosen Truppen zerstreuten sich. Das war das Ende einer blühenden Kultur und all ihrer Errungenschaften. Die Herrschaft von Sargon reichte von 2334 bis 2279 v.Chr.
Völlig niedergeschlagen, apathisch und von Alpträumen geplagt folgte Inanna dem Ruf ihrer Mutter Ningal, zu ihr nach Hause zurückzukommen. Nannar würde sie in Ur vor möglichen Strafen beschützen, wenn sie von weiteren Abenteuern dieser Art absieht.

Überlieferung historisch/mythologisch:

Akkad oder Akkade ist eine alte Königsstadt in Mesopotamien, im späten 3. Jahrtausend v. Chr. wurde sie von Sargon von Akkad zum Zentrum seines Reiches erhoben. Man spricht daher vom "Reich von Akkad" bzw. "Akkadischen Großreich" und nennt die entsprechende Periode der mesopotamischen Geschichte die "Akkad-Zeit" (ca. 2340-2200 v. Chr). Außerdem ist die in verschiedenen Sprachstufen und Dialekten bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. belegte semitische Sprache Mesopotamiens nach der Stadt benannt: Akkadisch.


Zur Lokalisierung von Akkad

Auf Grund der Tradition, dass Sargon von Akkad vor dem Beginn seiner Herrschaft Mundschenk des Königs von Kisch war, wird Akkad bisweilen in der Nähe von Kisch vermutet (so noch H.J. Nissen, wenn auch ohne konkreten Lokalisierungsvorschlag). Die Identifizierung mit der Ortslage Ischan Mizyad bei Kisch ließ sich allerdings durch archäologische Ausgrabungen nicht bestätigen. Unter Berufung darauf, dass Akkad nach antiken Quellen zeitweise zum elamischen Herrschaftsgebiet gehörte, neigt man heute eher zu einer nördlicheren Lokalisierung, und zwar am Tigris oberhalb der Einmündung des Diyala und südlich von Assur.
Nachdem eine Lokalisierung im Gebiet des heutigen Bagdad ebenfalls nicht bestätigt werden konnte, nimmt A. Westenholz als einer der besten Kenner der Akkad-Zeit an, dass die Stadt sich unter einem der großen bisher unerforschten Ruinenhügel in der Nähe der Einmündung des Adheim in den Tigris befindet. In dieselbe Richtung weisen auch die Überlegungen von D.-O. Edzard, wonach Akkad im Bereich des "Flaschenhalses" zu suchen ist, d.h. der Gegend, in der Euphrat und Tigris einander am nächsten kommen.

Zerstörerische Kämpfe: Marduk überrollt die Enliliten

So wie Enki und Enlil sich gegenseitig bekämpften, taten es auch ihre Söhne. Marduk wollte gar alle Macht allein für sich und seinen Sohn Nabu. Um dagegen vorzugehen, verbündete sich Nergal sogar mit Enlils Sohn Ninurta.
Ninurta lebte mit seiner Frau Gula in Lagash und war von Enlil beauftragt, Sumer zu regieren. Allerdings hatte er wenig Interesse für Regierungsgeschäfte, sondern baute und konstruierte lieber, insbesondere Pyramiden. Auch befehligte gern die Fluggeschwader und verschwand oft allein mit seinem Raumschiff.
So konnte Marduk unbemerkt mit Hilfe von Hologrammen die Stämme Sumers auf seine Seite bringen und sich von ihnen verehren lassen. Wer den falschen Göttern um Enlil huldigte, würde bestraft werden. Auch arbeitete Marduk eifrig daran, die Macht der anderen Götter systematisch zu untergraben. Man könnte es auch den Beginn von Gedankenkontrolle und propagandistischer Gehirnwäsche nennen.

Um die Ordnung im Land wieder herzustellen, setzte Enlil seinen Sohn Nannar als Herrscher über Sumer ein. Von Ur aus arbeiteten Nannar und Ningal daran, den Handel, die Landwirtschaft, die Tempeldienste und das Geschäftsleben wieder in Schwung zu bringen, zumal Ninurta inzwischen die Flüsse von den Giften gereinigt hatte. Doch es lief nicht so gut wie erhofft, denn Ehrgeiz, Gier, Zorn, Streit, Feindschaft und Unbehagen durchwehte das Land und es kam immer öfter zu Kämpfen untereinander.
Marduk eroberte immer wieder neue Gebiete der Enliliten und kam langsam seinem Ziel näher, der Herrschaft über den Weltraumbahnhof. Dieser Krieg um die Macht weitete sich immer mehr aus, denn Nannar, Utu, Ninurta und Enkis Sohn Nergal schlugen zurück. Enki fragte sich, wie das enden solle, zumal beide Seiten fürchterliche Zerstörungswaffen hatten. So drängte er Nergal dazu, mit seinem Bruder Marduk Frieden zu schließen. Da Nergal überzeugt war, Enki würde ihm gegenüber immer Marduk bevorzugen, lehnte er verärgert ab und schickte Enki weg.

Das Geschäft mit "düsteren Prophezeiungen"

Die blutigen Schlachten gingen weiter und das Geschäft mit grauenhaften Prophezeiungen erreichte ungeahnte Höhen. Die Leute gaben ihr Geld dafür aus, sich mit furchterregenden Schilderungen von Verwüstungen ganzer Städte, Hungersnöten, Fluten und Erdbeben in Todesangst versetzen zu lassen.

Marduk lernte, sich von diesen Angstenergien zu nähren, und gierig vergrößerte er diese Angst mit holographischen, noch mehr Furcht erregenden Szenen, die er an den Himmel projizierte. Leider sollten diese Vorhersagen sich erfüllen.

Der Einsatz der GANDIVA-Waffe

Als Marduks Heere Enlils heilige Stadt Nippur überrannten und zerstörten, wollte Enlil sich mit der Zerstörung von Babylon samt aller logistischen Zentren von Marduk rächen. Zum Einsatz der Atomaren, zerstörerischen, unberechenbaren Gandiva-Waffe brauchten sie Anus Zustimmung, so wurde ein Kriegsrat einberufen.
Nergals letzter Versuch, Marduk zur Aufgabe seines Herrschaftsanspruches zu bewegen, endete damit, das Enki, deren Wille gebrochen schien, in seiner geistigen Umnachtung seine Frustration gegen Nergal richtete. Nergal würde immer wütender und war nun erst recht zum Einsatz der Gandiva entschlossen, was sogar bei Marduk Angst auslöste.
Mit großer Traurigkeit erkannte Anu, wie schwach Enki war und dass Marduk in seinem Wahn eine echte Bedrohung darstellte. Er erkannte Marduks aufrührerische Absicht, alle Macht über die Erde, die Plejaden und auch seine als Familienoberhaupt, an sich reißen und alles unterjochen zu wollen. Er durfte nicht zulassen, das die Städte Terras und der Weltraumbahnhof in Marduks Hände fielen, und so ließ er die Gandiva los...

Wie eine brennende Scheibe schoss sie im Zickzack aus dem Himmel und radierte alles auf ihrem Weg aus. Ganze Gebiete verschwanden, die ganze Sinai-Halbinsel, der Weltraumbahnhof´, alle Orte im Zusammenhang mit Marduks Logistik und Tausende wurden getötet.

Doch dann kam noch etwas hinzu, wogegen auch die Götter machtlos waren: der Wind. Er trug die tödliche Strahlung über ganz Sumer hinweg. Mensch und Tier wurde getötet und viele starben unter grauenhaften Qualen und selbst Terra wand sich unter Schmerzen. Aus der Sicherheit ihrer Raumschiffe blickten die >>Götter<< wieder einmal auf die Folgen ihrer Torheiten: Millionen von vernichteten Leben, schwarze Erde und vergiftete Gewässer.

Das Signal erreicht die Intergalaktische Föderation

Der Einsatz der Gandiva
hatte das Gleichgewicht
im gesamten Universum gestört.


Durch die Gewalt der Gandiva

wurde eine Schockwelle ausgelöst,

die ein Signal aussandte,

das sich über das Sonnensystem hinaus

durch die ganze Galaxis bewegte

und schließlich vom

Rat der Intergalaktischen Föderation

aufgefangen wurde.


So erging ein Ruf an die dafür Verantwortlichen,
in die Halle des Rates zu kommen.

Zurück nach www.paoweb.org

1 Die Anunnaki auf Terra 1 | 2 Die Anunnaki auf Terra 2 | 3 Die Anunnaki auf Terra 3 | 4 Die Anunnaki auf Terra 4 | 5 Die Intergalaktische Föderation greift ein | 6 Die Mitglieder der Familie von ANU | 7 Auszüge aus den Nidle-Updates | 8 Die Familienmitglieder historisch/mythologisch  | 9 Die Stätten der Anunnaki auf Terra 1 | 10 Die Stätten der Anunnaki auf Terra 2